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Sauerstoffversorgung zu Hause

Im fortgeschrittenen Stadium von Krankheiten der Lungen und des Atemapparates kann die Versorgung peripherer Organsysteme mit Sauerstoff derart eingeschränkt sein, dass es  zu einem dauerhaften Sauerstoffmangel kommt. Dann ist zu prüfen, ob eine Langzeit-Sauerstofftherapie, die die Belastbarkeit und Lebensqualität der Betroffenen verbessern kann, erfolgversprechend ist.

Unter einer Langzeit-Sauerstofftherapie versteht man die dauerhafte Gabe von Sauerstoff bei Belastung und/oder in  Ruhe und/oder im Schlaf täglich über mindestens 12-16 Stunden.

Nach den Leitlinien der Deutschen Gesellschaft für Pneumologie und Beatmungsmedizin ist die Indikation zur Langzeit-Sauerstofftherapie dann gegeben, wenn bei einem Patienten trotz maximaler Therapie mit Medikamenten und anderen Behandlungsverfahren ein anhaltender Sauerstoffmangel besteht (Sauerstoffpartialdruck in der arteriellen Blugasanalyse mehrfach unter 55 mm Quecksilbersäule gemessen). Da Sauerstoff auch toxische Wirkungen haben kann, ist die unkritische Anwendung bei Atemnot ohne Kenntnis der Blutgase nicht zu empfehlen.

Zur Versorgung der Patienten werden tragbare und stationäre Systeme angeboten. Welche Kombination von Geräten dazu am besten geeignet ist, hängt von den individuellen Voraussetzungen und Anforderungen ab.

Verabreicht wird der Sauerstoff in der Regel über die Nase.