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Impfungen

Patienten mit einer eingeschränkten Körperabwehr sind besonders gefährdet für Infektionen der unteren Atemwege. Haupterreger sind Viren (Influenzaviren, Rhinoviren, RSV-Viren, Corona-Viren) und Bakterien, insbesondere die Pneumokokken Bakterien. Nicht selten führt eine primäre Virusinfektion im weiteren Verlauf zu einer bakteriellen Entzündung der Atemwege. Dann droht eine Lungenentzündung.

Impfungen haben einen hohen Stellenwert, weil die therapeutischen Möglichkeiten, virale Atemwegserkrankungen zu behandeln, begrenzt sind. Hier ist insbesondere die Schutzimpfung gegenüber Influenzaviren (Grippe) zu nennen. Diese Impfung muss aufgrund von ständigen Veränderungen der Virusstruktur jährlich wiederholt werden.

Auch eine Pneumokokken-Schutzimpfung ist bei Patienten mit chronischen Lungenerkrankungen empfehlenswert, um den schwerwiegenden Verlauf einer durch Pneumokokken hervorgerufenen Lungenentzündung zu verhindern.

Gefährlich sind auch die Keuchhusten-Bakterien, nicht nur für Kinder sondern auch für Erwachsene. Am besten ist es, bei der nächsten Auffrischung der Tetanus- und Diphtherieimpfung nach dem Keuchhusten-Kombinations-Impfstoff zu fragen. Eine entsprechende Empfehlung hierzu hat die STIKO (ständige Impfkommision) Mitte 2009 ausgesprochen (“die nächste fällige Tetanus-Impfung sollte mit einem Tdap-Kombinationsimpfstoff erfolgen“).

(http://www.rki.de/DE/Content/Infekt/EpidBull/Merkblaetter/Ratgeber_Pertussis.html)